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2008
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Regie: Manfred
Mühlenbein |

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Moritz
Krause, Großindustrieller
Irene, seine Frau
Margot, seine Tochter
Dr. Hans Hellwig, Sekretär
Max Krause, sein Bruder
Mathilde, Max Krauses Frau
Felix Papenstiel
Lili Leiser, Krauses Geliebte
Dr. Ruppel, Sanitätsrat
Sibille, Köchin
Otto, Diener
Wulle, Kriminalbeamter |
Erwin
Dänecke
Brigitte Kühn
Britta Rombach
Marcel Rombach
Erwin Dänecke
Anne Hutmacher
Karl Hutmacher
Monika Hinkel
Rolf Leuffen
Anni Steinbach
Andreas Kühn
Manfred Mühlenbein |
| Das
Stück |
| Schwank
in drei Akten von Toni Impekoven und Carl Mathern |
| Die
Handlung |
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Der
Großindustrielle Moritz Krause muss zu einem geheimen
Geschäftsabschluss für zwei Tage nach London. Damit seine
Abwesenheit unbemerkt bleibt, soll ihn sein eben aus Amerika
gekommener Zwillingsbruder Max, den keiner kenn, vertreten.
Max bringt nun das notwendige Schwank-Durcheinander in die
Familie: Die Tochter, die einem anderen zugedacht war,
verlobt er mit dem Sekretär, der sie liebt. Einem anderen
spannt er die Freundin aus ...
Den Sekretär bringt er zur Verzweiflung, das ganze Haus
stellt er auf den Kopf. Gerade als die Frau sich scheiden
lassen will, kommt Moritz zurück ... |
| Die
Autoren |
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Carl
Mathern * 1887
† 1969
Carl Mathern war Lokalreporter, ehe er als Schwankautor
debütierte. Einen großen Teil seiner Bühnenstücke
schrieb er gemeinsam mit Toni Impekoven, unter den
bekanntesten: Der doppelte Moritz von 1926.
Obwohl er es gemeinsam mit Impekoven auf zwanzig höchst
erfolgreiche Schwänke brachte, suchte sich Mathern in den
zwanziger Jahren einen zweiten Partner und fand ihn in dem
Doktor der Philosophie und Dramaturgen Otto Schwartz, der am
Residenztheater in Kassel arbeitete.
Der Meisterboxer ist eines der Ergebnisse dieser
langjährigen Zusammenarbeit.
Toni
Impekoven * 1881
† 1947
Toni Impekoven begann seine Theaterkarriere in der preußischen Provinz. Er arbeitete an Ernst
von Wolzogens berühmten "Überbrettl" und ging 1904 als ju-gendlicher Komiker, als Regisseur
und Bühnenausstatter an das neugegründete Berliner Lustspielhaus.
Der bunte Possen- und Schwankspielplan des Berliner Theaters brachte ihn auf den Gedanken,
sich selbst als Autor zu versuchen. Als Impekoven 1914 nach einem kurzen Zwischenspiel am
Berliner Theater am Schiffbauerdamm nach Frankfurt übersiedelte, hatte er bereits vier
Possen geschrieben: "Narrenstreich" (1909), "Die grüne Neune" (1911), "Hochherrschaftliche
Wohnungen" (1913) und "Alles klappt" (1914).
In Frankfurt, engagiert am Schauspielhaus des Stadttheaters, traf er auf den Journalisten Carl
Mathern, der sich auch schon als Bühnenautor versucht hatte. Die beiden Autoren schlossen
sich zu einer florierenden Schwankfirma zusammen und brachten gemeinsam eine
Fülle von Stücken auf den Markt: u.a. Der doppelte Moritz (1926), Hamlet in Krähwinkel (1924),
Otto der Treue (1924) und Die silbernen Löffel (1940).
Doch das war nicht alles: beide schrieben außerdem mit anderen Partnern, Impekoven etwa
mit Paul Verhoeven, mit dem er das Lustspiel Liebe in Not und das Buch zum
musikalische Lustspiel von Edmund Nick Das kleine Hofkonzert (1935) herausbrachte.
Impekoven blieb dem Frankfurter Theater treu: als Schauspieler, als Regisseur, schließlich
auch in der Spielzeit 1945/46 als Intendant. Er starb 1947 und hinterließ 31, allein oder mit
Mitarbeitern verfasste, Schwänke, Possen und Lustspiele.
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