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2007
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Regie: Manfred
Mühlenbein |

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Phillip
Klapproth, Gutsbesitzer
Ida Klapproth, Schwester
Alfred Klapproth, Neffe
Lieselotte Schöller
Franziska Schöller, Tochter
Eugen, Neffe von Frau Schöller
Hans, Kellner
Josephine Zillertal, Autorin
Prof. Bernhardy, Weltreisender
Major von Mühlen
Ria Baleno, Gast
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Rolf Leuffen
Anne Hutmacher
Marcel Rombach
Monika Hinkel
Gaby Leuffen
Michael Effing
Karl Hutmacher
Brigitte Kühn
Andreas Kühn
Erwin
Dänecke
Anni Steinbach |
| Das
Stück |
| Posse
in drei Aufzügen von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby |
| Die
Handlung |
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Der Großgrundbesitzer Philipp Klapproth möchte an seinem Stammtisch mit einem verrückten Erlebnis brillieren. Er hat die Idee, bei einer Soirée in einer Irrenanstalt dabei zu sein. Er fährt in die Stadt zu seinem Neffen Alfred und bittet ihn, ihm diesen Gefallen zu tun. Als Gegenleistung würde er ihm jenes Kapital leihen, das Alfred zur Eröffnung eines Geschäftes braucht. Alfred würde ihm gern helfen, kennt jedoch keine Irrenanstalt. Sein Freund, der
Kellner Hans, schlägt ihm vor, seinen Onkel in die Soiree der Pension Schöller zu führen und die dortigen Gäste als Patienten auszugeben.
Philipp Klapproth bekommt es nun mit einem Großwildjäger, einer Schriftstellerin à la Courths-Mahler, einem Major und dem Neffen des Pensionsdirektors, der trotz eines kleinen Sprachfehlers Schauspieler werden will, zu tun. Es wird ihm allmählich zu bunt, und er reist ab. Auf seinem Gut wird die friedliche Idylle bald gestört durch das Auftauchen sämtlicher Pensionsgäste, die Philipp Klapproth an den Rand des Wahnsinns treiben. |
| Die
Autoren |
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Carl
Laufs * 1858
† 1901
Carl Laufs wurde am 20. Dezember 1858 in Mainz geboren. Von dort ging er zuerst nach
Göttingen und später nach Kassel. Er arbeitete als Autor von Lustspielen und Schwänken. 1887
schrieb er das Karnevals-Preisstück "Ein toller Einfall", das im Folgejahr als Fastnachtsposse
an vielen deutschen Bühnen erfolgreich zur Aufführung kam. Das
Stück wurde später zu einer Operette umgearbeitet und auch verfilmt. "Pension Schöller" – nach einer Idee von Wilhelm
Jacoby – entstand kurz danach. Der Schwank findet sich erstmals 1890 als
Repertoirestück auf dem Mainzer Theaterzettel. Obwohl Jacoby nicht einen einzigen Satz zu dem
Stück
geschrieben hatte, ließ Laufs ihm stets die Hälfte der Tantiemen zufließen. Zu seinen
bekanntesten Werken zählt der Schwank Pension Schöller, den er
zusammen mit Jacoby verfasste und der 1890 in Berlin
uraufgeführt wurde.
Carl Laufs starb am 13. August 1901 im Alter von 42 Jahren in Kassel.
Wilhelm
Jacoby * 1855
† 1925
Wilhelm Jacoby wurde am 8. März 1855 als Sohn eines Verlagsbuchhändlers in Mainz geboren.
Er arbeitete bereits im Alter von 20 Jahren als Redakteur des "Niederschlesischen Anzeigers"
und von 1878 bis 1891 für das "Mainzer Tagblatt". Neben seiner redaktionellen Tätigkeit
verfasste er als wortgewandter Vielschreiber auch eine Fülle von Schwänken, Possen und
Operntexten. Seine Stücke unterscheiden sich von den französischen Lustspielen besonders
dadurch, dass sie den Bereich des Erotisch-Pikanten oder gar
Schlüpfrigen kaum berühren. Die
Komik wird vor allem durch Missverständnisse und Verwechslungen hervorgerufen, doch
auch eine latente satirische bis gesellschaftskritische Absicht darf nicht
übersehen werden. Zu seinen bekanntesten Werken zählt der Schwank Pension Schöller, den er zusammen mit
Carl Laufs verfasste und der 1890 in Berlin uraufgeführt wurde.
Wilhelm Jacoby starb 70-jährig am 20. Februar 1925 in Wiesbaden; Rosenmontag 1925 gaben
ihm unzählige Freunde das letzte Geleit.
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