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2004
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Regie: Heidi
Hirschfeld |

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Dr.
Theodor Schröder
Hella
Heinz Ennerich
Archibald Thompson
Ottilie
Toby
Mathilde
Fränzchen
Anton Bullermann
Schupo |
Erwin
Dänecke
Brigitte Kühn
Michael Effing
Karl Hutmacher
Annegret Hutmacher
Marcel Rombach
Monika Hinkel
Svenja Hinkel
Manfred Mühlenbein
Andreas Hinkel |
| Das
Stück |
| Schwank
in 3 Akten von Otto Schwartz und Georg Lengbach |
| Die
Handlung |
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Dr.
Schröder und seine Frau Hella führen mit ihrem Kind ein glückliches
Familienleben. Finanziell kommen sie einigermaßen über die
Runden, da Hella’s weitläufige Verwandte aus Amerika sie
regelmäßig unterstützen. Bedingung hierfür ist jedoch,
dass deren Sohn Toby Hella einmal heiraten soll. Sie wissen
allerdings nicht, dass Hella schon lange verheiratet ist.
Genau in dem Augenblick, als Dr. Schröder seinen Freund
Ennerich auf einem Wohltätigkeitsfest vertritt, Hella auswärts
einen Vortrag hält und die Haushälterin Ausgang hat,
kommen Archibald und Ottilie Thompson mit Sohn Toby aus
Amerika plötzlich zu Besuch. Ab jetzt überschlagen sich
die Ereignisse: Herr Ennerich, der auf das Kind von Ehepaar
Schröder aufpasst, wird kurzerhand zu Dr. Schröder. Dieser
taucht am anderen Morgen fröhlich auf und muss wohl oder übel
die Rolle der Haushälterin Mathilde übernehmen. Es beginnt
ein Verwirrspiel, nicht nur für die reichen Verwandten,
sondern auch für das Publikum.
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| Die
Autoren |
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Otto Schwartz
wurde
1872 in Frankfurt am Main als Sohn einer alteingesessenen
Frankfurter Familie geboren. Der Tradition folgend, seit
Urgroßvaters Zeiten, sollte er Hutfabrikant werden. Als Schüler
schon hatte er eine Vorliebe für das Theater, konnte sich
aber zunächst seine Wünsche nicht erfüllen. Er studierte
an den Universitäten Bern, Tübingen und Berlin Nationalökonomie,
Geschichte und Kunstgeschichte. Er promovierte zum Doktor
der Philosophie. Aber schon während seines Studiums schrieb
Otto Schwartz Lustspiele und Schwänke, die so erfolgreich
waren, das er sich bald ganz der Schriftstellerei widmen
konnte. Er schrieb Possen mit Gesang und komponierte die
Operette Prima-Ballerina.
Sein Anliegen aber waren die Schwänke, die er mit seinen
Freunden Max Reinhardt, Toni Impekoven und Carl Mathern
schrieb.
Zusammen mit Georg Lengbach entstand Der blaue Heinrich und
Der Bräutigam meiner Frau.
Nach der Einflussnahme durch den Nationalsozialismus auf das
Theater und die Kultur zog sich die Familie nach Wiesbaden
zurück, wo Otto Schwartz am 10. Mai 1940 im Alter von 68
Jahren starb |
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Georg
Lengbach
(1873
- 1952) Georg Lengbach und Otto Schwartz bildeten eines der
erfolgreichsten Gespanne, die zu Beginn des letzten
Jahrhunderts eine Anzahl von Schwänken geschrieben haben,
die sich noch heute großer Beliebtheit erfreuen. Der Wiener
Lengbach fand ohne Umweg direkt zum Theater und gastierte
unter anderem am Deutschen Theater in Prag und am
Schauspielhaus in Frankfurt.
Der Praktiker Lengbach und der Theoretiker Schwartz haben
neben dem Schwank Der Bräutigam meiner Frau noch ein
weiteres Lustspiel geschrieben: Der blaue Heinrich. |
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