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2000
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Regie:
Conny Dänecke,
Brigitte Kühn,
Ferdinand Rotter |

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Emanuel
Striese
Martin Gollwitz
Frederike Gollwitz
Paula Gollwitz
Marianne Neumeister
Dr. Neumeister
Rosa
Emil Gross "Sterneck"
Karl Gross
Meissner
August |
Erwin
Dänecke
Karl Hutmacher
Helmi Rotter
Gaby Leuffen
Annegret Hutmacher
Rolf Leuffen
Brigitte Kühn
Manfred Mühlenbein
Volker Barlen
Andreas Kühn
Jörg Stegert
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| Das
Stück |
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Die
Uraufführung des Stückes fand am 21. September im
Stadttheater in Stettin statt.
Verfilmt wurde es in Deutschland 1936 unter der Regie von
Robert Adolf Stemmle, in Dänemark 1943 unter der Regie von
Sven Methling und nochmal in Deutschland 1953 unter der
Regie von Kurt Hoffmann mit Gustav Knuth und Paul Hörbiger.
Koryphäen
der Darstellkunst haben sich die Finger danach geleckt, den
sprichwörtlichen Prinzipal der Wandertruppe persönlich zu
verkörpern. Albert Bassermann ist der berühmteste. Auch
den unvergessenen Rudi Platte haben wir als Striese gesehen.
Ebenso haben Willy Millowitsch und der Ur-Sachse Gerd Fröbe
grandiose Erfolge in dieser Rolle feiern dürfen.
ZITAT:
Als wahrhaft großer Theaterschauspieler gilt nur, wer
entweder den Lear oder den Striese gespielt hat. |
| Die
Handlung |
Gymnasialprofessor
Gollwitz hat vor vielen Jahren als Student eine Römertragödie
geschrieben. Als nun eine Wanderbühne mit Direktor Striese
als Theaterprinzipal im Städtchen gastiert, ergibt sich
eine gute Gelegenheit, das Stück einmal auf einer öffentlichen
Bühne aufzuführen.
Gollwitz will seine Autorenschaft allerdings geheimhalten
und lässt sich von Striese hoch und heilig versprechen,
dass das Stück anonym erscheint. Seine Frau und Tochter weiß
der Professor zur Kur in Bad Heringsdorf, also droht von
familiärer Seite keine Entlarvung. Als die beiden Damen
jedoch vorzeitig zurückkehren, nehmen die tragischen
Verwicklungen ihren Lauf. Der Professor versucht zu
verheimlichen, dass seine wahre Liebe dem Theater gilt,
woran schließlich sogar seine eigene Ehe und die seines
Schwiegersohnes zu scheitern drohen... |
| Die
Autoren |
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Franz
von Schönthan * 20.6.1849
† 2.12.1913
Paul von Schönthan
* 19.3.1853 † 5.8.1905
Die
Brüder von Schönthan schrieben Stücke fürs Theater.
Beide waren auch im Hauptberuf mit der Wortkunst verbunden.
Franz als Schauspieler und Regisseur, Paul als Redakteur.
Theatergeschichte schrieben sie mit dem gemeinsam verfassten
Schwank "Der Raub der Sabinerinnen", der der
Theaterwelt ein Denkmal in der Gestalt des Theaterdirektors
Emanuel Striese beschert, der ebenso enthusiastisch wie rührend
erfolglos sein Wandertheater durch die provinzielle und
finanzielle Misere steuert.
Franz von Schönthan wurde nach seiner Zeit als
Marineoffizier Schauspieler in Dessau, später ging er nach
Berlin. Dort begann er Bühnenstücke zu schreiben. 1883
wurde er Oberregisseur am Wiener Stadttheater. Lustspiele
und Schwänke waren sein Metier. "Das Mädchen aus der
Fremde" und "Sodom und Gomorrha" kamen 1880
auf die Bühne, "Der Schwabenstreich" 1883. Es
folgten noch Dutzende von Komödien.
Paul von Schönthan arbeitete 1887-90 als Redakteur der
"Lustigen Blätter" in Berlin. Als
Feuilletonredakteur kehrte er 1892 nach Wien zurück,
arbeitete hier beim "Neuen Wiener Tageblatt" und
ab 1902 bei der Abendpost. 1886 und 1888 veröffentlichte er
Lustspiele wie "Zimmer Nr. 18" und "Sturm in
Not", daneben viele Erzählungen, Novellen und
humoristische Romane.
Zusammen mit seinem Bruder brachte er sieben Bände
"Kleine Humoresken" heraus. Beide besaßen die
Gabe, in jeder Lebenssituation das komische Element
entdecken und künstlerisch umsetzen zu können. Ihre
"Klamotten" stehen in der Tradition des um 1800
die deutschen Bühnen eifrig mit leichter Kost versorgenden
August von Kotzebue und wurden im 20. Jahrhundert unter
anderem von Curt Götz mit der modernen Boulevardkomödie
fortgesetzt.
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