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Kölner
Stadtanzeiger Ausgabe vom 18.02.1998 |
Eine
Menge mehr zu fegen für die "Eiler Kirchenbesen"
Richtfest: Der
Pfarrheim-Erweiterungsbau ist zwei Monate vor der Zeit
Eil
- Einen Richtspruch sagte Architekt Johannes Reinsch auf,
obwohl der Anbau des Eiler Pfarrheimes an der Kirche St.
Michael längst weit über das Richtfest hinaus gediehen
ist. Für die Bauwirtschaft günstige Witterungsbedingungen
in diesem Winter und zudem die gute und schnelle Abstimmung
der einzelnen Gewerke durch die beteiligten
Handwerksbetriebe haben dazu geführt, daß der Anbau den
ursprünglichen Zeitplan annähernd zwei Monate voraus ist.
Die Eiler Pfarrgemeinde St. Michael kam im Pfarrheim an der
Frankfurter Straße demzufolge schon unter Dach und Fach
zusammen, um die Pläne und die Baufortschritte zu
begutachten. Bei Gulaschsuppe, Kölsch und Limo wurde
gefeiert. In der Meßfeier war schon zuvor Pfarrer Jochen
Thull auf die Bedeutung des neuen Bauwerks eingegangen.
Der Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Ferdinand Rotter,
lobte die Konzeption des Erweiterungsbaus, der für die
Pfarrgemeinde und verschiedene Gruppen ganz neue Möglichkeiten
zur Entfaltung bietet. Vor allem die Theaterszene bekommt
mit mehr Platz auch neuen Anschub.
Neuer Raum
ist teilbar
Während bisher im fast 30 Jahre alten Saal bis zu 80
Personen zu Versammlungen oder festen Platz fanden - bei
Theateraufführungen wurden schon bis zu 100 Personen in den
Saal "gestivvelt" -, bietet der Anbau jetzt für
bis zu 50 Personen mehr Platz. Der neue Raum ist durch eine
Faltwand abteilbar, so daß jetzt auch Familienfeste
unterschiedlicher Größe dort gefeiert werden und
Festveranstalter demnächst auf eine sehr gut ausgestattete
Küche zählen können. Die Gemeinde verspricht sich von der
Ausstattung durchaus gute Möglichkeiten zur Vermietung der
Räume, denn ein ähnliches Angebot wurde in der Gemeinde
bisher vermißt. Die Planungen zum Anbau waren beim Lohmarer
Architekturbüro Reinsch und Stahl in Auftrag gegeben
worden, nachdem sich die Gemeinde trotz hoher Kosten zum
Anbau entschieden hatte. Inklusive der notwendigen
Renovierungsarbeiten im bisherigen Hausteil veranschlagt der
Kirchenvorstand die Gesamtkosten auf knapp eine Million
Mark. Davon muß die Gemeinde 20 Prozent selbst tragen, den
Löwenanteil zahlt das Erzbistum. Für den Eigenanteil haben
die Eiler schon seit Jahren gespart, indem sie Festerlöse
und Kollekten in den. Dienst des Bauvorhabens stellten. Mit
dem Bau allein ist es aber nicht getan: Die gesamte
Inneneinrichtung und Möblierung muß die Gemeinde selbst
tragen. Und dafür wurde beim Richtfest schon wieder eifrig
gesammelt. |
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??? Ausgabe
vom ??? |
| "Kirchenbesen"
melden sich auf die Bühne zurück
Eil
- "Katharina Knie", das Zirkusstück von Carl
Zuckmayer, kommt im Herbst in einer Aufführung der "Eiler
Kirchenbesen" auf die Bühne des Pfarrheimes. Die
Proben für den Vierakter sind bereits angelaufen. Um die
Theatergruppe war es etwas ruhig geworden; das lag an den
Baumaßnahmen an der Kirche, wodurch Theateraufführungen im
vergangenen Jahr nicht möglich waren. Dafür werden die
Besucher beim nächsten Stück eine verstärkte Gruppe mit
Neuzugängen und einen schöneren und größeren Saal
vorfinden. (sh) |
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Kölner
Stadtanzeiger Ausgabe vom 01.10.1998 |
| Kirchenbesen
und Zirkussluft
bi
Eil - Die Premiere ihres neuen Stücks "Katharina
Knie" von Carl Zuckmayer feiern die Eiler Kirchenbesen
am Freitag, 23. Oktober, 19.30 Uhr. Nach dem Umbau des
Pfarrsaals melden sich die Theaterfreunde mit einer Komödie
zurück, bei der es tun einen Wanderzirkus in den Wirren der
Inflation geht. Brigitte Kühn spielt die Titelrolle. Karten
gibt es in der St. Michael-Apotheke, bei Juwelier Haupricht
und Copy Shop Werres. Weitere Aufführungen sind am 24, 30
und 31. Oktober, 6. und 7. November. |
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Porz
Aktuell Ausgabe vom 07.10.1998 |
| Die
Eiler Kirchenbesen spielen wieder
Eil
(kli). Endlich ist es soweit: Am 23. Oktober um 19:30 Uhr
hat Carl Zuckmayers Stück "Katharina Knie"
Premiere. Nachdem der Pfarrsaal der Gemeinde St. Michael in
neuem Glanz erstrahlt und offiziell den Gruppierungen in der
Gemeinde übergeben wurde, dürfen die Eiler Kirchenbesen
nun nach intensiver Probenarbeit wieder auftreten.
"Katharina Knie ist ein Stück, das einen Zweig des
Zirkusclans Knie zum Thema hat. Zuckmayer beschreibt das
Leben eines kleinen Wanderzirkusses in den Wirren der
Inflation und danach.
Es wäre nicht Zuckmayer, wenn neben den leisen und
nachdenklichen Tönen nicht auch der deftige Spaß seinen
Platz hätte. Die Besucher lassen sich von Brigitte Kühn in
der Titelrolle und allen Spielern und Helfern der Eiler
Kirchenbesen in die Welt des kleinen Zirkus mit seinen Nöten
und Späßen entführen. Kartenvorverkauf in der St. Michael
Apotheke, beim Juwelier Haupricht und im Copy Shop Werres.
Die weiteren Aufführungen sind am 24.10, 30.10.. 31.10 und
am 6. sowie 7. November. Alle Aufführungen beginnen 19.30
Uhr. |
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Porz
Aktuell Ausgabe vom 11.11.1998 |
Laientheater
ist gefragt
Eiler Kirchenbesen führten
Zuckmayers "Katharina Knie" auf
Eil(gn)
Herbstzeit ist Theaterzeit, dieser Eindruck drängt sich
auf, wenn man die Vorankündigungen und Plakate in Porz
liest. In der Tat, waren am ersten Novemberwochenende
gleichzeitig in drei Gemeinden, nämlich In Ensen, Wahn und
Eil Theateraufführungen. Die jüngste Laienspielgruppe, die
Eiler KIrchenbesen, wagten sich an Carl Zuckmayers
'Katharina Knie' heran. Dieses 1928 In Berlin uraufgeführte
Werk des berühmten Dramatikers stellte gewisse
Anforderungen an die Interpreten. Auch wenn Regisseur Volker
Barlen nach eigenem Bekunden graue Haare bekommen hat, die
Darsteller haben seine Ideen gut umsetzen können und
bekamen für Ihre Leistungen entsprechenden Beifall.
Insgesamt spielten immerhin 17 Interpreten , und die mußten
alle unter einen Hut gebracht werden.
Beifall gebührt auch dem einzigartigen Bühnenbild, für
das Reiner Sparschuh, Hermann Welth und Andreas Hinkel
verantwortlich sind. Im übrigen haben die Eiler
Kirchenbesen vom Umbau des Saales im Pfarrheim profitiert.
Die Bühne ist In einem Winkel untergebracht und erlaubt den
Zuschauern von allen Seiten her einen hautnahen Blick auf
das Geschehen. Wer "Katharina Knie" noch nicht
gesehen hat, kann am kommenden Wochenende, Freitag, 6.
November und Samstag 7. November, Beginn jeweils 19.30 Uhr
dies nachholen. |
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